Unsere ersten sechs Monate mobiles Leben im Wohnwagen


Nach unserem Auszug aus unserer schönen und großen Wohnung am 31.12.2013 hatten wir noch einen Tag lang zu tun und sind dann am 2. Januar bei strahlendem Sonnenschein mit unserem Transporter und Wohnwagen losgefahren. Steinbruch_1Gelandet sind wir auf einem privaten Gelände, einem alten Steinbruch. Ein sehr eindrucksvoller Ort.  Eigentlich wollten wir hier nur einige Tage verbringen, aber die Dinge entwickeln sich manchmal anders… so wurde der Aufenthalt „etwas länger“. Die Zeit dort, in dieser speziellen Energie hat uns energetisch sehr weitergebracht. Geplant hatten wir das nicht, aber durch viele Transformationsprozesse und das viele draussen sein kamen wir in der Energie enorm hoch. Damit hatte wir so gar nicht gerechnet und wir begannen zu begreifen, dass es mit der Ansage der Lichtwesen, dass wir unsere Wohnung aufgeben und mobil leben sollen, noch mehr auf sich hat, als wir bis dahin sehen konnten.


steinbruchDas Leben draussen ist schon sehr anders als in einer Wohnung. So musste ich noch nie im Leben über 100 Meter bis zur Toilette gehen, nachts und in der Kälte… Solche Erzählungen kannte ich nur von meiner Mutter von früher. Aber auf diese Weise kamen wir endlich raus und das ist sehr gut. Eine andere Sache ist, kein fließendes Wasser zu haben und jeden Liter Wasser heranschleppen zu müssen. Aber auch das haben wir gemeistert. Glücklicherweise war der Winter dort nicht sehr kalt. Ich hatte zuvor große Angst vor Kälte und dass wir unseren Wohnwagen nicht warm genug heizen können.  Unsere Erlebnisse hier haben meine Angst völlig genommen und ich habe gesehen, dass dies alles kein Problem ist. Meine Kleidung sah in diesem Winter dann etwas anders aus als bisher: Ich habe die Wolle-Seide Unterwäsche SEHR zu schätzen gelernt und mit drei Schichten Wolle ging es mir auch draussen wirklich gut. Die Kinder hatte ich auch mit ganz toller Wollbekleidung ausgestattet – sie frieren ohnehin weniger als ich.


SalamanderBelohnt wurden wir mit tollen Momenten mit unserer süßen Nachbarschaft. Ein Steinhaufen neben unserem Wohnwagen beherbergte mehrere dieser kleinen Echsen (ich weiß nicht, wie sie richtig heißen). Sie kamen bei jedem Sonnenstrahl heraus zum Sonnenbad und wir taten es ihnen gleich. Als mein neunjähriger Sohn Angelo uns besucht hat, war er völlig aus dem Häuschen und hat ihnen Namen gegeben: Geli, Meli, Seli und das ganze Gespräch drehte sich kaun noch um etwas anderes.


Ratte2Hinter unserem Wohnwagen legten wir einen Komposthaufen an. Bei den Mengen an Obst- und Gemüseabfällen, die wir als (nicht 100%) Rohköstler produzieren, eine tolle Sache. Das fanden auch die Ratten und haben es sich schmecken lassen.


EntenmannEin kleiner Gartenteich lockte zu Beginn des Frühjahrs ein Entenpaar an. Elli fand den „Entemann“ ganz besonders toll und wollte ständig „Entemann sehen“. Auch die nächtliche Krötenwanderung aus dem Wald zum Teich hin war für unsere Kinder eine ganz tolle Sache und so gingen wir eine Zeit lang fast jeden Abend Kröten gucken – ich persönlich konnt mich für diese Kreaturen nicht sehr erwärmen.


KohlmeiseDa waren mir die Meisen schon bedeutend lieber. Als neben unserem Wohnwagen die ersten Blüten aufgingen, kamen sie und erfreuten mich genauso wie die Kinder.


WasserfallBei einem Spielplatzbesuch im nächstgelegenen Dorf habe ich ganz versteckt, diesen schönen Bach entdeckt – sooo schön!


BlumenschaleWenn sich der Winder zu Ende neigt und die ersten Frühlingsblumen erwachen, das gibt mir jedes Jahr wieder ein ganz neues Lebensgefühl und so durften auch in diesem Jahr ein paar Frühlingsblümchen nicht fehlen.


TorteEine ziemliche Umstellung war für mich die Mini-Küche im Wohnwagen. Nur ein Meter Arbeitsfläche, die immer wieder hochgeklappt werden muss, weil sich das Spülbecken darunter befindet, ist schon eine organisatorische Herausforderung in der Zubereitung von frischen Speisen für vier Personen. Aber auch das haben wir gemeistert, und wenn ich Lust dazu habe, dann dekoriere ich auch mal besonders schön – wie hier den rohköstlichen Mango-Kuchen. Eine Spülmaschine haben wir natürlich nicht und so spülen wir inzwischen, wo es endlich warm genug ist, meistens draussen im Freien oder im Vorzelt. Dabei freue ich mich jedes Mal wieder, dass ich nicht mehr in unserer dunklen Küche in der Wohnung stehen muss und die Vögel mir  ein Liedchen zwitschern…


WindradEin Bett im Kornfeld… oder auch im Rapsfeld. Das ist schon sehr idyllisch, riecht ganz toll und so ein Windrad aus der Nähe ist auch sehr beeindruckend. Hier waren wir einige Tage am Reisen und auf der Suche nach einem neuen Platz, an dem wir etwas länger verweilen können.


Sonnenuntergang14-1Sonnenuntergänge lieben wir sehr und nutzen die Gelegenheit, wann immer es einen schönen Abendhimmel gibt.


KueheIm Vorbeifahren die wunderschöne Landschaft anschauen, wahrnehmen und genießen.


KalbIm Frühjahr die Kälber, Lämmer und vielen Tierbabys sind doch immer wieder so süß! Ich will lieber nicht dran denken, dass dieses hier wahrscheinlich mal gegessen werden soll…


Teufelsburg_mHier waren wir im Frühjahr einige Tage im Saarland bei schönstem Sonnenschein, strahlend blauem Himmel und an einem traumhaften Platz. Auf diesem Bild ist ein Teil der Teufelsburg zu sehen. Bei dem Namen dachte ich im ersten Moment: Ach, Du liebe Güte! Da gibt´s bestimmt energetisch zu arbeiten. Aber ganz im Gegenteil konnten wir dort keine negativen Energien wahrnehmen und hatte eine tolle Zeit. Tobias fragt immer wieder, wann wir denn dort wieder hinfahren. Es war seine erste Burg und er war total begeistert.


Hier ein Bild von meinem Mann und Weggefährten Michael.Michael beim energetischen Arbeiten auf der Teufelsburg. Ich mag das Bild sehr!


HuhnHier hatten wir eine Rast am Waldesrand gemacht und da lief dieses Huhn herum, fernab der nächsten Ortschaft. Michael hat ihm dann Körner gegeben, die es dankbar angenommen hat und immer zutraulicher wurde, wie man hier auf dem Bild sehen kann… Beim Weiterfahren im nächsten Ort kam uns ein Bauer entgegen, dem haben wir dann das freilaufende Huhn „gemeldet“.


RohvolutionHier hatten wir eine Tour von einer Woche.  Auf dem Bild die Messehalle der Rohkostmesse „Rohvolution“ . Das war einfach toll, wir wohnten auf dem Parkplatz der Messe, einfach rausgehen und alles dabei haben, egal was. 100m weiter war gerade ein großer Rummelplatz und am Abend haben ganz viele Lichter bunt geleuchtet . Unsere Kinder fanden das besonders beeindruckend. Tobias hat Kinderkarusell fahren für sich entdeckt – wir gehen normalerweise nicht zu solchen Veranstaltungen und so war es für unsere Kinder eine neue Erfahrung und ein ganz tolles Erlebnis.


SANYO DIGITAL CAMERALeider ist meine liebe Katze LouLou im Alter von 18 Jahren hier direkt am ersten Abend verschwunden und nicht wieder aufgetaucht. Das hatten wir auch in Holland schon mal erlebt und beim Hinspüren kam damals die Info, dass wir für den Ort, an dem wir waren, energetisch arbeiten sollten. Das haben wir getan und dann war die Katze auch wieder da. Diesmal dachte ich, wäre es genau so. Die energetische Arbeit für die Gegend war äußerst tiefgreifend und wirklich gut.  Aber selbst nach mehreren Prozessen kam meine LouLou nicht wieder. Als ich mich mit ihrer Seele verbunden habe, sagte sie mir, dass sie in ihrem hohen Alter nicht mehr reisen möchte… Ich kann das verstehen und akzeptieren, aber dennoch war ich sehr traurig, da LouLou mich in den letzten 18 Jahren begleitet hat und damit war sie meine bisher längste Weggefährtin in diesem Leben. Ich hoffe, sie hat ein gutes neues zu Hause gefunden, in dem sie einen ruhigen Lebensabend verbringen kann.


Michael_im_SeeUnsere Tour ging weiter und führte uns für eine Pause zu einem wunscherschönen Badesee. Zum Baden wäre es mir noch zu kalt gewesen, aber einige Mutige waren an diesem Tag tatsächlich im Wasser und hatten lautstark ihren Spass. Das Wetter war herrlich, die Landschaft wunderschön – alles in allem ein Tag wie aus dem Bilderbuch.


Irene_im_SeeSo kann das Leben sonnig und schön sein.


Fuesse_im_SandHier hatten wir schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf Meer – Sonne – Strand. Nur das Meer ist halt etwas kleiner ausgefallen 😉


SeeblickEin idyllischer Blick über den Badesee – einfach herrlich!


Essen_01Hier hatte ich mir wieder einmal Mühe gegeben, unser Essen auch schön zu präsentieren. Mit einem Waage-Aszendenten habe ich eine große Affinität zu allem Schönen. Aber im Alltag nehme ich mir dann doch nicht so oft die Zeit dafür. Um so mehr freue ich mich dann über eine schöne Dekoration…


LoewenzahnAuf einem naturnahen und sehr ruhigen, total idyllischem Campingplatz fühlen wir uns im Moment ganz richtig und sehr wohl. Die Nähe zu den Tieren und die Schönheit in Details  ist für mich persönlich immer wieder faszinierend…


Elster Hier eine unserer täglichen Besucherinnen…


BuchfinkAuch dieser süße Piepmatz kommt inzwischen mehrmals täglich bei uns vorbei und pickt ein paar Sonnenblumenkörner. Kürzlich kam er sogar ins Zelt reingelaufen – einfach süß! Eine andere regelmäßige Besucherin ist leider zu schnell zum fotografieren: Immer wieder höre ich im Vorzelt ein trippel-trappel und da läuft sie wieder in einer kleinen Rinne, die sich aus der Zeltplane gebildet hat: unsere Maus. Wenn ich schnell bin, dann sehe ich sie manchmal… nur einen Meter von ihr entfernt.


Foto von unserem Hochzeitstag

Ende Mai war es dann endlich so weit: Wir konnten endlich heiraten. Die Schweizer Behörden haben sich mit den Unterlagen alle Zeit der Welt gelassen und da war auch nichts zu ändern… Die Widerstände gegen unsere Hochzeit waren groß, aber die positive Wirkung, die wir danach erfahren haben ebenso. Ich habe den Namen meines Ex-Mannes abgelegt und wurde dadurch freier, mich Michael noch mehr zu öffnen. Unsere Verbindung ist plötzlich inniger und herzlicher geworden und – das hat uns selbst sehr überrascht – wir kamen dadurch auf ein neues energetisches Niveau, das sich sogleich auf unsere Arbeit deutlich ausgewirkt hat. Die Wahrnehmungen und Durchsagen, die wir praktisch laufend bekommen, sind seitdem noch feiner und von spürbar höherer Qualität.
Mit solcherlei Folgen der Heirat hatten wir überhaupt nicht gerechnet und sind dafür umso glücklicher darüber.


HochzeitstorteAuch die Hochzeitstorte durfte natürlich nicht fehlen: Selbstgemacht, roh und vegan – Schokomoussetorte. Hmmmm! Lecker!


P1090057Sonntag morgen, entspannt im Liegestuhl einen grünen Smoothie genießen – das ist schön…


Ich könnte noch stundenlang wunderschöne Naturaufnahmen, Tierfotos und viele weitere Bilder aus unserem Alltag zeigen, aber ich denke, wenn Du es bis hierher geschafft hast, könnten Deine Augen schon gerötet sein vom vielen Lesen *lach*
Ich werde von Zeit zu Zeit weitere Berichte unseres mobilen Lebens schreiben und wenn Du auf dem Laufenden bleiben willst, abonniere unseren Newsletter.

Ganz herzliche Grüße von
Irene, Michael und  unseren Kids

Ein Klick von Dir - und Deine Freunde erfahren auch hiervon! FacebooktwitterFacebooktwitter Wir danken Dir.
Über

Als hochsensitive Lichtarbeiterin nimmt Irene besonders feine, hochfrequente Energien differenziert wahr. Dank ihrer besonderen Verbindung mit der Quelle-allen-Seins blickt sie hinter die Kulissen der Schöpfung und durchschaut das Spiel von Licht und Dunkel. Diese Fähigkeit nutzt sie als Wegbereiterin der Neuen Zeit, um zeitgemäße Möglichkeiten der Transformation und Bewusstseinserweiterung auf die Erde zu bringen, die die Grenzen der alten spirituellen Traditionen bei weitem sprengen.

Veröffentlicht in über uns, Unser mobiles Leben
6 Kommentare zu “Unsere ersten sechs Monate mobiles Leben im Wohnwagen
  1. Katrin sagt:

    Liebe Irene, lieber Michael,
    Ihr führt ein spannendes Dasein und ich bin sehr inspiriert durch eure Berichte. Was mich gerade am meisten interessiert: woher bekommt ihr euren Strom? Und wie beheizt ihr euer Mobil in der kälteren Jahreszeit? Herzliche Grüße, Katrin

    • Michael sagt:

      Liebe Katrin,
      danke für Deine Blumen! Wir heizen mit Gasheizung von Truma. Funktioniert einwandfrei. Strom via Solar, 2 x 100W Paneele, 1500W Inverter auf 220V. Beleuchtung Halogen 12V. Zur Not laden wir über die Lichtmaschine mit Ladebooster 25A. Fa. FRARON ist sehr zu empfehlen, für Beratung, als Lieferant und sogar auch den Einbau, falls nötig.
      Herzliche Grüße
      Michael und Familie

  2. Holger Harbst sagt:

    Freue mich über mehr Infos von euch… lg Holger

  3. Rike Schmitt sagt:

    Hallo liebe Irene und Michael, Tobias und Ellie!

    Schöne Bilder eures mobilen Lebens; jetzt kann ich mir auch vorstellen, wie es bei euch ausschaut.

    Es freut mich, dass eure Hochzeit nun vollzogen ist und möchte euch von ganzem Herzen alles Glück für eure Gemeinschaft wünschen. Möge Gottes Hand stets schützend über euch ruhen.

    Alles Liebe
    Von Herzen
    Rike

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