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Das war ja eine heiße Diskussion, nach meinem ersten Beitrag zum Thema Ego! Klar, da gibt es viele Ansichten und teils sehr feste Meinungen.
In diesem Beitrag beleuchte ich, was ich genau meine, wenn ich über ein „gutes Ego“ spreche. Denn natürlich ist nicht alles gut, nur weil Ego drauf steht.

Innerhalb der Polarität lebend gibt es naturgemäß von allem (mindestens) zwei Seiten. Licht und Dunkel beispielsweise sind zwei Aspekte EINES höheren Prinzips.
Mann und Frau genau so.
Unser Ego hat sehr viele Aspekte – und von allen jeweils ein Polaritätspaar.
Beispielsweise das „Seins-Ego“ (sagt: „ich bin…“) gut/böse, schlau/blöd, schön/hässlich etc.
Weitere Stimmen kommen aus dem Herz-Ego, dem Macht-Ego, dem spirituellen Ego und vielen mehr.

Wir können uns als Menschheit nicht auf eine höhere Stufe entwickeln, wenn wir nicht klar sehen, wer und was wir sind – und was NICHT.

Man könnte sagen, diese Ego-Aspekte sind Identifikationen; das wird der Sache jedoch nicht ganz gerecht.
Wenn ich mich mit Schalke Schnickschnack identifiziere, nehme ich ein Angebot VON AUSSEN an, mich als Teil von etwas größerem zu fühlen. Das mag sich eine Zeit irgendwie gut anfühlen… aber am Ende muss eine Enttäuschung stehen: die Erkenntnis davon, was ICH wirklich BIN. In dem Fall: nicht Schalke.

Wenn ich mich mit etwas identifiziere, das IN MIR wohnt, lebt und irgendwie Teil VON MIR (meiner Seele) ist… bin ich der Wahrheit durchaus auf der Spur.

Was in solchen Fällen meist passiert ist: ich fühle/meine beispielsweise, ich bin lieb; und zwinge mich damit gleichzeitig selbst, den Gegenpol VON AUSSEN (meist gegen meinen bewussten Willen) zu erleben.

Dies nenne ich „das polare Streben der Seele„, das sich in unzähligen Aspekten ausdrückt, aber meist eine übergeordnete Richtung hat. Der Mensch ist dann tendenziell positiv oder negativ.

Völlig gleichgültig, in welchem Pol du dich fixiert hast… ist das eine Einseitigkeit, die praktisch „die andere Hälfte“ übersieht, ignoriert oder bekämpft.
Spürst du schon, dass es eine bessere Möglichkeit geben müsste?

In der Manifestation einer neuen, goldenen Schöpfung können wir nicht mehr ignorieren oder kämpfen. Die kann überhaupt nur entstehen, wenn wir – sprich du und ich – ALLES ANNEHMEN, alles lieben und akzeptieren, dass wirklich alles Teil von uns ist; und zu uns gehört.

In der Urquelle waren/sind diese Aspekte NICHT getrennt – und daher auch nicht wahrnehmbar. Beim Eintritt in die Schöpfung reißt es die beiden Aspekte auseinander, die ihren Weg als „halbe“ Manifestation eines höheren Prinzips gehen müssen.
So haben wir uns in fast jeder Hinsicht als „Hälfte“ über zahllose einzelne Stufen entwickelt… um endlich ZETZT SO FREI ZU SEIN, dass wir erfassen und begreifen können, dass das Fehlende eigentlich doch zu uns gehört. Dass wir auf einer höheren Ebene EINS SIND. Und dass es von daher ganz viel Sinn macht, die verhassten Gegenpole als unbewusste Projektionen zu erkennen und in Liebe zu uns zurück zu nehmen.

Konkret heißt das für mich, dass ich Mann bin und ich dies lieben und ausleben gelernt habe… dass ich jedoch jederzeit frei bin, auch wie eine Frau zu sein; die weiblichen Aspekte IN MIR einfach zu leben. Indem ich beispielsweise vor Freude, Rührung oder tiefem Schmerz mal richtig (frei!) weine.

Neulich hat mich in einem Alstadt-Gässchen ein Spanier von hinten voll angehupt, um mir Beine zu machen. Ich bin soo erschrocken! Eine Sekunde später habe ICH IHN voll angehupt, mit meiner Stimme. Der ist so zusammengefahren, dass er hart gebremst hat. Dann hat er MICH gefragt, ob ich sie noch alle habe… und daraufhin habe ich ihm zugerufen, dass hier doch keine Rennstrecke ist.

Ich bin sicher, das wird er nie vergessen.
So ist es, wenn man sich erlaubt, auch mal böse zu sein. Wenn es angemessen ist.
Zum höchsten Wohl aller.

„Das Ego“ wird im allgemeinen negativ angesehen. Es ist aber eine sehr wichtige Entwicklungsstufe, sich seiner Selbst (als Seele und Teil des Schöpferwesens) bewusst zu werden. Und das, was ich wirklich BIN, führt mich ganz natürlich dazu, für bestimmte Dinge Verantwortung zu übernehmen – und mich dort sehr (selbst-) bewusst für „das Richtige“ einzusetzen.

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