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„Du musst es nur richtig wollen! Dann wird das auch!“
Wie oft habe ich mir diesen blöden Spruch (und viele ähnliche) angehört!

Ja, es ist wichtig, „richtig“ zu wollen. Aber: das Wollen ALLEIN bringt die Goldmedallie nicht an den Hals. Da gehört noch sehr viel Anderes dazu.

Ehrlich gesagt, habe ich mir Millionen Mal angehört, dass ich zu nichts tauge, dass aus mir nichts werden kann und dass ich eine solche Katastrophe bin, wie man sie selten gesehen hat.
So ist das mit Rennwagen, wenn sie versuchen, Geschirr zu spülen. Sie sind dafür einfach NICHT geeignet. Und wer nur aufs Geschirr Spülen schaut, meint, der Rennwagen sei also NUN WIRKLICH zu nichts zu gebrauchen.

Es sei denn, er findet den Weg auf die Straße – und einen guten Fahrer.

Gestern hatte ich eine kleine, heiße Diskussion in meiner Gruppe.
Jemand meinte, dass es mit Loslassen und „Dein Wille geschehe“ nun wirklich NICHT getan ist. Man muss schon strebsam sein und den eigenen Willen zieführend einsetzen. Natürlich! Da bin ich voll dabei.
Für mehr Feinheiten in diesem Bereich schreibe ich jetzt mal diesen Beitrag.

Ich habe wirklich viel Geld für Bücher, Kurse, Seminare und Ausbildungen im spirituellen Bereich und persönlicher Entwicklung ausgegeben. Was mir aber die wertvollste Info in Bezug auf „richtig wollen“ war, kam von einer wunderbar bescheidenen und bodenständigen Heilerin aus Stuttgart, 1989.

„Wenn du etwas wirklich erreichen willst, musst du es von Herzen und mit aller Kraft wollen. Wende dich nach oben und sage: Ich will von ganzem Herzen… und ende das Ganze mit: …und Dein Wille geschehe.“

Hier ist die Balance zwischen den Polen. Hier ist ein maximal angespannter Willensimpuls – verbunden mit dem Loslassen und sich ganz der göttlichen Führung hinzugeben.

Erinnere dich bitte mal. Die Dinge, die du wirklich wolltest und die du dann auch tatsächlich erreicht hast: bist du auf genau dem Weg ins Ziel gekommen, den du dir anfangs dachtest? Habe ICH noch nicht erlebt.

Ich würde aber gerne noch einen Schritt zurück gehen. Was noch VIEL WICHTIGER ist – und aus meiner Sicht viel zu wenig beachtet wird, ist die Frage: WAS will ich eigentlich? Oder: Was könnte ich wollen? Was macht eigentlich SINN?

In meiner Beratungspraxis ist das Thema Sinn ein Dauerbrenner.
In naturverbundenen Kulturen fühlen die Menschen die Notwendigkeit, sich ganzheitlich – sprich mit Körper, Geist und Seele – mit der Familie, mit dem Land und mit dem Übernatürlichen zu verbinden. Da kommt ein natürliches Gefühl für den Sinn des Lebens her.
Unsereins ist jedoch in einer Illusionsblase multi-medialer Schein-Heiligkeit, Schein-Glück, Schein-Erfolgen, Schein-Fülle und Millionen von Schein-Wahrheiten aufgewachsen, die uns den eigenen Zugang zum wahren innerlichen Fühlen und damit auch zum natürlichen Begreifen unseres Daseins-Sinns verschleiert haben. Die uns 360° ringsum in Täuschungen fest halten.

All diese Täuschungen sind planvoll von unseren Sklavenhaltern kreiert, damit wir – die wir gewisserweise Rennwagen (wahrhaftige spirituele Schöpferwesen) sind – in der Illusion leben, dass wir Geschirr spülen müssten… und leider ziemlich nichtsnutzig sind.
Auf dass wir uns von denen zu jedweder auch noch so schwachsinnigen Arbeit zuteilen lassen.

Wenn ich mir anschaue, was seitens der Arbeitsämter und des Schulsystems mit uns allen gemacht wurde und wird, könnte ich wütend werden.
Aber all das ist ja Teil unseres Weges ins Erwachen… und in die Neue Zeit. Also: annehmen, danken, loslassen… und WEITER! Dankbar weiter. Lächelnd!

Wer den Sinn verstanden hat, kommt ganz sicher… ins Lächeln. In die Freude, Wertschätzung und Dankbarkeit.
Das geht aber nur „richtig“, wenn man Bewusstsein darüber hat, wer man ist, woher man kommt, wo man steht, was man gerade gemacht hat und in welchem Teilschritt des großen Prozesses – hin zum Lebensziel – man sich gerade befindet.

Also: wenn du etwas wollen könntest… geht es nicht nur darum, zu schauen, welche Möglichkeiten sich bieten und welche du wählst.
Wenn du pappsatt vollgefressen bist, macht die Auswahl weiterer Süßspeisen jetzt gerade echt keinen Sinn. Da wäre etwas ganz anderes dran. Zum Beispiel ein Schläfchen, ein Spaziergang – oder Sex.

Aus meiner Erfahrung heraus ist der Fokus aufs „Wollen“ nicht schlecht, aber fast niemand ist den Weg dahin ernsthaft gegangen, zu ergründen, was für ihn JETZT und für die kommende Zeit nun wirklich Sinn macht. Unter Berücksichtigung der eigenen inneren Struktur und vielem vielem mehr.

Über diese Dinge werde ich mehr schreiben… und ich habe gerade die Idee, zu diesem Thema einen extra Kurs in meiner künftigen online-Schule anzubieten; mit allem Drum-und-Dran.
Kommt Zeit, kommt Rat. Kommt online-Schule. 😉
Meine Anregung für heute: spüre doch mal ausführlich hin. Was macht für dich eigentlich WIRKLICH Sinn?

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❤️❤️❤️ Michael